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Pressespiegel

Neubau hat nun Zeitkapsel im Fundament

Bürgermeister und Ortsbrandmeister betonieren im Feuerwehrhaus Dokumente für Nachwelt ein

 © Calenberger ZeitungFestakt mit leichter Verspätung: Im Fundament des neuen Levester Feuerwehrhauses liegen jetzt eine Tageszeitung vom 7. Februar 2019, ein Satz Euro-Münzen, ein Bauplan für eben dieses neue Gerätehaus sowie eine Chronik der Ortsfeuerwehr – fest verschlossen in einer 45 Zentimeter langen Bronzeröhre und unter einer etwa 20 Zentimeter dicken Betonschicht. In dem nahezu fertigen Rohbau an der Gehrdener Straße haben am Donnerstag Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf und Ortsbrandmeister Christian Stegen vor zahlreichen Ehrengästen eine Zeitkapsel in eine frei gelassene Fundamentstelle einbetoniert. „Als verspäteten Festakt mauern wir Dokumente für die Nachwelt ein, weil die Bauarbeiten schon weit vorangeschritten sind und der Grundstein schon längst liegt“, sagte Bürgermeister Mittendorf in seiner Ansprache zu Beginn der Zeremonie.

Der Bürgermeister war sichtbar erfreut, mit einer Zeitkapsel im Fundament dem künftigen Feuerwehrhaus einen Baustein hinzuzufügen. „Das ist für die Stadt und die Feuerwehr ein besonderer Tag. Ich habe so etwas noch nie getan und bin stolz, das hier zum ersten Mal zu machen“, sagte Mittendorf. Er erinnerte noch einmal an den jahrelangen Zeitablauf – von den ersten Planungen für eine Sanierung des bisherigen Gerätehauses an der Burgdorfer Straße über die Entscheidung für einen Neubau an anderer Stelle bis hin zum Beginn der Bauarbeiten im August 2018. „Im September oder Oktober wollen wir die Eröffnung feiern“, sagte er. Diesen Zeitpunkt plant die Ortsfeuerwehr derzeit auch für ihren Umzug ein.

Rund 1,7 Millionen Euro investiert die Stadt Gehrden, um der Feuerwehr wieder ein Gebäude zur Verfügung zu stellen, das den Anforderungen der Feuerwehrunfallkasse genügt. Das Gerätehaus von 1953 an der Burgdorfer Straße entspricht längst nicht mehr den Standards. Auf dem rund 2400 Quadratmeter großen Grundstück an der Gehrdener Straße entsteht deshalb ein eingeschossiges Gebäude mit einer Halle für drei Fahrzeuge, einem Schulungsraum, Umkleideräumen, einer Küche und einem Büro. Vor dem Feuerwehrhaus werden 18 Parkplätze für die Einsatzkräfte angelegt. Der Entwurf des Architekten wurde in enger Abstimmung mit der Feuerwehr erstellt.

Christian Stegen beschriftet die Stelle der einbetonierten Zeitkapsel mit dem Datum der feierlichen Zeremonie. Ingo Rodriguez

An der Umsetzung der Pläne seien insgesamt mehr als 30 Firmen beteiligt, sagte der Bürgermeister. Ortsbrandmeister Stegen verwies auf die Leistungen der Planungsgruppe. „Die Gruppe war insgesamt mehr als 500 Stunden mit den Planungen beschäftigt“, sagte Stegen. Bevor den Ehrengäste aus dem Rat der Stadt, Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Vertretern der Ortsräte sowie der Ortsfeuerwehren im luftigen Rohbau ein kleiner Imbiss serviert wurde, hatten sich viele der Besucher bereits bei kleinen Rundgängen im künftigen Feuerwehrdomizil umgeschaut. Der Ortsbrandmeister ließ es sich nicht nehmen, die symbolträchtige Zeremonie nach gutem Brauch abzuschließen: Er notierte auf der frisch zubetonierten Fundamentstelle über der Zeitkapsel mit einem Bleistift das aktuelle Datum.

 

Calenberger Zeitung vom 08.02.2019

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